Im Notfall: 112


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Flächenbrand

161 / 2008 31.07.2008 13:27

Die Feuerwehr Ratzeburg wurde zu einem großen Flächenbrand zwischen Klempau und Krumesse alarmiert. Die Anfahrt konnte allerdings abgebrochen werden, da die sich vor Ort befindlichen Kräfte ausreichend waren.

Erst am Dienstagnachmittag brannte in Klempau ein Roggenfeld, verursacht durch einen Mähdrescher. Zwei Tage später, am Donnerstagnachmittag brannte erneut ein Roggenfeld. Das besondere daran ist, wieder gehörte der Acker dem gleichen Besitzer wie bereits am Dienstag und wieder war der Verursacher der gleiche Mähdrescher! Diesmal ging der Flächenbrand jedoch nicht so glimpflich aus, denn es wurden 12 Hektar Winterroggen durch den Großbrand vernichtet.



„Wir hatten das Feld gerade mit unserem Drescher angedroschen, als das Feuer gegen 12:50 Uhr ausbrach“ sagte Lohnunternehmer Harald Kipp aus Krummesse „Daraufhin wurde wie vor zwei Tagen als erstes der Mähdrescher auf ein benachbartes Rübenfeld in Sicherheit gebracht“, so Lohnunternehmer Harald Kipp weiter. Eine sehr gut sichtbare Rauchwolke für alle Autofahrer bis weit nach Lübeck hinein, sorgte für etliche Notrufe bei der Leitstelle. „Um genügend Löschwasser an der Einsatzstelle zu haben, lösten wir sofort Großalarm aus“, sagte Amtswehrführer Hans Brüggemann.



Neben der Berufsfeuerwehr Lübeck wurde auch die die Freiwilligen Feuerwehren aus Klempau, Krummesse, Bliestorf, Berkenthin, Rondeshagen, Niendorf bei Berkenthin, Disnack und Sierksrade alarmiert. „Selbstverständlich wurde auch die Feuerwehr Ratzeburg mit ihren Wasserwerfer alarmiert, doch weil das Feuer schneller unter Kontrolle war wie gedacht, konnte dieses Sonderfahrzeug mit 4000 Litern Wasser seine Einsatzfahrt abbrechen“, so Amtswehrführer Hans Brüggemann. Landwirt Detlef Ott aus Klempau war mehr als geschockt. „Das zweite Feuer innerhalb von zwei Tagen das ist doch wirklich nicht normal“. „Als Ursache vermute ich auch diesmal einen Steinschlag im Hechsel“, sagte Landwirt Ott.

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